Transkription
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18. Maii. Am Fest der Heiligen Pfingsten hatten wir
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bÿ schönem Wetter vill Volks, doch nit in solch-
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er Menge, wie ferniges jahr.a Also daß vmb
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6 Vhr zu Morgen die Beicht-Vätter mehrer-
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theils vom Beichtstuhl aufstehen können. Im
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vbrigen, gleichwohl der Gottsdienst nach alter
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Gewohnnheit ordenlich gehalten worden, vnnd Ihr
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Fürstlich Gnaden selbsten Pontificiert, ist mann vor
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halber 11 Vhren Zum Tisch kommen. Aber
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Nach Mittag ist schon wider vmb 2 Vhren zur Ve-
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sper geleütet worden, weil mann meinen wollen,
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das Volk werde in grosßerer Menge sich
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einfinden;b welches auch gestrigen Abendt ge-
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schehen.
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21. Maii. Ward Patri Statthalter wider berichtet, das die
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vmb dorten ein Augenschein einzunemmen, ob dann
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sehenen Holtzfellen neben dem Ochßenboden solte
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Gefahr ihrer Gueteren leiden? Wesßwegen
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er Ihre Fürstlich Gnaden darumb berichtet, dißere
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alsobald gnädigist anbefohlen, das Herr Decan
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Pater Statthalter vnnd Herr Secretarius Reding dahin
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mitreiten, vnnd die treüwende Gefahr selbsten
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vor Augen stellen sollen. So auch nach 11 Vhren
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geschehen etc. Seÿnd also in das Sÿhlthal
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heüt zusamen kommen von Seiten erstlich des Gotts-
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haußes Herr Decan, Pater Statthalter, vnnd Herr Secre-
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tarius Reding etc. Dann auch von Seiten eines Loblichen
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Ohrts Schweÿtz Herr Statthalter Schmidius, Herr
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vnnd